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haͤlt. Nordoſtwaͤrts der Stadt iſt eine ſchoͤne Mo⸗
ſchee Namens Kubbeel Azaab, d. i. die runde Decke, oder die Kuppel des Azaabſchen Korps. Dieſe iſt ein ſehr ſchoͤner Saal von 60 Fuß in der Vierung, ringsherum mit 8 Fuß hohem Tafelwerk des koſtbar⸗ ſten Marmors belegt, mit feinen Adern, rothen und gruͤnen Porphyrs. Die Rande ſind ausgeſchweift und vergoldet, mit kuphiſchen Spruͤchen befrieſet. Die Mauern uͤber dem Tafelwerke ſind mit arabiſchen Inſchriften geziert; die ganze Kuppel iſt auf das Feinſte gemalt und vergoldet, von welcher viele glaͤ⸗ ſerne Lampen und Strauſen⸗Eier herab haͤngen. Ne⸗ ben der Moſchee ſind mehre Zimmer fuͤr die Prieſter, und einige fuͤr vornehme Reſidenten, welche zuweilen kommen.
Ein Theil der Stadt gegen Suͤd heißt Tailun, nach dem erſten, von Kalifen unabhaͤngigen Beherr⸗ ſcher Aegyptens Tholun. Die ehemalige Reſidenz und Moſchee hat kaum Spuren mehr hinterlaſſen. An einem natuͤrlichen Felſen iſt eine Art eines kleinen Thurmes, welchen man den Sitz des Pharago nennt. Nahe unter einem Schwibbogen iſt ein alter Sarkophag aus ſchwarzem Marmor, in welchen das Waſſer durch eine Roͤhre laͤuft, und welchen man Schatz⸗ oder Liebesbrunnen nennt. Er iſt von Innen und Außen mit vielen hieroglyphiſchen Bildern verziert. Ein Mann ſcheint ein Krokodilshaupt zu haben, und auf einer Art eines viereckig ausgehaue⸗


