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denen des Berges Sinai hoͤchſt gram waren. Wir verweilten daſelbſt, um ihnen nicht zu begegnen.
Am 13. Oet. zogen wir von Suez ab, und nach einer Stunde hielten wir zu Bir el Suez, wo wir eine maͤßige Mahlzeit nahmen. Wir hatten uns auf unſerer weiteren Wanderung dem Orte Agirut kaum genaͤhert, ſo wahrnahmen wir eine Karawane unſerer Feinde gerade gegenuͤber, welche wir laͤngſt abgegangen zu ſeyn glaubten. Waren dieſe gleichwohl noch in der Entfernung eines Kanouenſchuſſes, ſo be⸗ reiteten ſich dennoch unſere Araber zum Kampfe, ſtie⸗ gen van den Kamelen ab, und gingen mit Lanzen, Degen und Flinten geruͤſtet, zu Fuß. Vier der Vor⸗ nehmſten gallopirten unterdeſſen zwiſchen der feindli⸗ chen und unſerer Karawane, und ſuchten entweder ihre Furchtlofigkeit zu beweiſen, oder die Gesner zum Handgemenge heraus zu fordern, indem ſie dieſelben auf die trotzigſte Art beſchimpften. Denn obgleich die feindliche Karawane an Kamelen und Perſonen weit zahlreicher war, als die unſerige, ſo waren wir ihr doch an bewaffneter Mannſchaft uͤberlegen. Jene faßten daher auch den Muth nicht, uns anzugreifen, ſondern
eilten, vor uns zu wandern, damit ſie nicht gefangen
wurden. Darauf wendeten wir uns auf die von den Feinden verlaſſene Straße zu Rechten, zogen vor Agirut zu unſerer Linken vorbei, und ſetzten unſeren Weg zwiſchen Huͤgeln und Thaͤlern fort. Das hier


