Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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und da ſich zeigende Graß fraßen unſere Kamele mit Gierde weg. Nachdem wir 7 ⁄½ Stunde von Suez entfernt waren, zeigten ſich die Gebirge von Hu⸗ bebi, eine Meile von uns gegen Norden.

Am 14. October 4 1½ Uhr fruͤh begaben wir uns weiter. Bei dem Aufgange der Sonne ſahen wir 7 Chiere, Gaſell genannt, und ſehr viele Haaſen auf den gruͤnen Plaͤtzen weiden. Um 11 ½ Uhr mach⸗ ten wir unſer Mittagsmahl; um 1 Uhr ſetzten wir unſere Reiſe bis 5 12 Uhr fort, worauf wir an einem Huͤgel ausruhten.

Am 16. October von 51 ½ bis 9 /½ Uhr wan⸗ derten wir zwiſchen Huͤgeln und Anhoͤhen fort; nach einer kurzen Ruhe richteten wir unſeren Zug ge⸗ rade nach Kairo. Deßwegen ließen wir die ſan⸗ digen Huͤgel zur Rechten liegen, welche wir fruͤher betreten hatten. Kurz vor dem Untergange der Sonne beſtiegen wir den kleinen Huͤgel) Daher el Homar, d. i. Eſels⸗Ruͤcken, wo wir die 4 ⁄½2 Stunden entfernte Stadt Kairo mit ihrer ganzen Umgebung uͤberſehen konnten. Wir ſetzten unſere Reiſe zwiſchen der Daͤmmerung und dem Scheine des Mondes fort, und kamen endlich um 9 Uhr bei der letzten Station Ukalt el Bahaar an, wo unſere Freunde uns erwarteten. Sie em⸗ pfingen uns ſehr gemuͤthlich unter Singen, Huͤpfen und Umarmungen, und brachten nach Gewohnheit