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in 3 Stroͤmen hervor, daß man Hand oder Fuß nicht darin halten kann. Das Waſſer hat einen ſalzichten und ſchwefelichten Geſchmack, und hinterlaͤßt einen gelblichten Satz, obſchon es hell durchſichtig iſt. Ne⸗ ben der Hauptauene ſind zwei Hoͤhlen, deren groͤßte jedem Eintretenden einen ſo großen Schweiß ab⸗ zwingt, als ſaͤße er in einem heißen Bade. Hieher begeben ſich viele Kranke auf 6 Wochen: ſchwitzen ſie gehoͤrig, beobachten ſie ſtrenge Diaͤt, und trinken von dieſer Quelle, ſo werden ſie wieder geſund.
Die gute Wirkung dieſes Waſſers gibt Veranlaſ⸗
ſung, daß große Quantitaͤten nach Kairo fuͤr jene
geſendet werden, welche nicht an der Quelle trinken koͤnnen. Man will wiſſen, daß Pharao einſt dieſe Baͤder beſuchte, daher auch die anſtoßende See glei⸗ chen Namen fuͤhrt. Hier iſt ein guter Stand fuͤr an⸗ kernde Schiffe; bei unſerer Ankunft lag eines da, wel⸗ ches auf guten Wind wartete, um nach Gidda zu ſegeln. Nach genauer Unterſuchung der Umgebung des Bades wanderten wir neben dem Ufer in das Thal Garandu, wo ein ſehr bitteres, ſalzichtes und unſchmackhaftes Waſſer in die See ſich ergießt. Wir hielten daſelbſt Nachtquartier, aber eines der beſchwerlichſten, theils wegen des heftigen Windes, theils wegen des Flugſandes, welcher in großer Menge uns entgegen kam.
Sobald daher die erſten Strahlen der Sonne am 9. Oct. leuchteten, brachen wir laͤngs der Seeküſte


