Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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rere Reſte alter Ortſchaften. Dann kam er den 3. Maͤrz nach M omfallot, einer Stadt von großer Ausdehnung, ſchoͤn gebaur zur Seite des Nils, dem Sitze des Gouverneurs der Provinz. Dann ſetzte er am 7ten ſeine Reiſe nach Siut fort, machte hier die Bekanntſchaft des Biſchofs, und beſichtigte die Stadt. Siut iſt groß, ſehr bevoͤlkert, hat eine ſchoͤne Lage, und in ſeiner Umgebung befinden ſich viele Kloͤſter. In der Naͤhe der Stadt ſah Wansleben eine in einen Felſen gehauene Grotte von ſolcher Groͤße, daß 1000 Reiter ſich darin aufſtellen koͤnnen.

Von hier reiſte er nach Tahta oder Tatha, und ſetzte am 18ten ſeinen Weg nach dem heruͤhmten Klo⸗ ſter des heiligen Sennode fort, welches eine halbe Tagreiſe entfernt iſt. Es beſindet ſich bei den Ruinen der alten Stadt Atribis oder Adribe, und man trifft Ueberbleibſel von den ſchoͤnſten Gebaͤuden Aegyp⸗ tens. Von den s großen Granitthoren iſt nur eines zum Eintritt offen, das Innere iſt vielfach zerſtoͤrt, uͤberall ſindet man hieroglyphiſche Figuren; auf den Steinen und an der Mauer, die es umſchließt, befin⸗ det ſich ein ſehr ſchoͤnes Geſimſe aus weiſem Marmor. Am folgenden Tage ſah er das rothe Kloſter, von den Backſteinen alſo genannt. Sein Stifter ſoll Am⸗ ba Biscivi geweſen ſeyn, der das Handwerk ei⸗ nes Raͤubers mit einem gottſeligen Wandel vertauſcht haute. Das Kloſter bietet ſo wenig Merkwuͤrdiges dar, als jenes des h. Arhanas, oder der heil. Jungfrau

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