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zu Daron oder Doronk(d. i. Kloſter der Un⸗ ſchuldigen). In der Naͤhe ſind auch die Reſte des Kloſters, d. h. Severus.
Am 26. Maͤrz reiſte Wansleben nach Mom⸗ pfallor zuruͤck. Da man Befehl gegeben hatte; ihn zu Girge feſtzuhalten, ſo war er genoͤthiget, durch einen Umweg ſich zu ſchuͤtzen, und ſetzte den zsten ſei⸗ nen Weg nach Melave fort, wo er den Rath des Erzprieſters folgte, nach dem Kloſter des heil Jo⸗ hannes zu wandern, in deſſen Naͤhe ebenfalls meh⸗ rere Grotten alter Eremten ſich befanden, auch fah er hier ein Kloſter nebſt ſeiner Kirche in den Felſen eingehauen. 4
„Am 3. April beſuchte er die alte Stadt Inſine, woſelbſt er die Saͤnle von Mark⸗Aurel, den Tri⸗ umphbogen, welcher gut gehalten iſt, wie das Grab des Mahomet⸗Bey, und die Runnen eines vor⸗ mals ſehr praͤchtigen Palaſtes Abul⸗Kerum ſah. Am 4. April fuͤhrte ihn ſein Begleiter in ein ſehens⸗ werthes Thal, Vadi oder Stadigamus. Bei ſeiner Ruͤckkehr nach Infine ſah er noch die uͤbrigen Merkwuͤrdigkeiten, und beſonders die Saͤulen von dem Palaſte Abul⸗Kerum, deren jede 13 Fuß im um⸗ fange hat. Der Saͤule Mark⸗Aurels Durchmeſſer iſt 3 Fuß und 7 Soll; und ihr Fußgeſtell 13 Fuß hoch.
Am 7. April ſah er die Grotten bei dem Kloſter Amba Biscioi, oor allen jene, welche man die hieroglyphiſche nenut. Sie iſt viereckig, in Felſen ge⸗


