einem Haufen Araber gepluͤndert. Dieſe Burſche drohten nun, vor das Kloſter gekommen, den Moͤn⸗ chen mit dem Tode, hielten Wansleben fuͤr einen reichen Franken, der ausgeliefert werden muͤffe, und beruhigten ſich nicht eher, bis ihnen die Moͤnche das Verlangte an Kleidern ꝛc. geliefert hatten.
Am 17. Oktober ſetzte W. ſeine Reiſe fort, und kam am 22ten wieder zu Beiah an; allein keine ſei⸗ ner Reiſen waren mit groͤßeren Unkaͤllen verbunden, als dieſe. Hierauf ſetzte er ſeinen Weg auf Kairo wieder fort, wo er am 30. Oktober eintraf, als man das Feſt der oͤffentlichen Freude prachtvoll feierte.
Hierauf beſuchte er das Schloß von Kairo, war dann bei einer koptiſchen Verlobung, welche mit ei⸗ genen Ceremonien verbunden iſt, und wohnte in der Nacht des 10. Januars 1673 dem Feſte der h. 3 Koͤ⸗ nige bei, welches ebenfalls mit vieler Feierlichkeit be⸗ gangen wurde.
Am asten ließ der Paſcha(Baſcha) mit großer Pracht das ſchoͤn gezierte Tuch fuͤr das Grab des gro⸗ ßen Propheten(Mahomet) aus Kgiro, unter Be⸗ gleitung einer ungeheueren Menge mahometaniſcher Prieſter abfuͤhren, denen in s Tagen der Bey mit ei⸗ ner großen Karawane von Pilgern nach Mekka folgte.
Am 24. Februar ging Wansleben von Kairo nach Ober⸗Aegypten ab. Heftige Regenguͤſſe verzo⸗ gerten ſeine Reiſe. Er ſah Bene⸗Suef, das Klo⸗ ſter Deir il Baccar, die Stadt Minie und mesz⸗


