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Michael, eine ſehr alte Bruͤcke uͤber den Nil, die Jo⸗ ſeph gebaut haben ſoll, wovon 4 Bogen ſichthar ſind u. ſ. f. Jenſeits liegt eine weite Sandwuͤſte, in welcher man Spuren von Alterthuͤmern findet; auch will man das Labyrinth am Ende des dortigen Sees geſehen haben, von dem Plinius ſagt: Labyrin- thus in Moeridis lacu fuit, nulfo addito ligno ex- aediſicatus*). W. wurde durch die Furcht ſeines Be⸗ gleiters abgehalten, dieſe Merkwuͤrdigkeit zu betrach⸗ ten. Nachdem er 3 Tage in Sennuris verweilt hatte, kehrte er nach Fium zuruͤck..
Am 4. Auguſt reiſte er nach der Pyramfde von Haram Havara, die er aber wegen eines dazwi⸗ ſchen liegenden, mit Waſſer gefuͤllten Grabeus nicht ganz in der Naͤhe ſehen konnte. In Hoͤhe und Breite, kommt ſie der zweiten Pyramide von Gizh nahe. Die Laͤnge der Zeit hat ſie ſehr beſchaͤdiget. Auf der ſie umgebenden Einoͤde findet man manche Ueberbleib⸗ fel aus dem Alterthume. Da er ohne Fuͤhrer war, ſo mußte er eher, als er wuͤnſchte, den Ruͤckweg an⸗ treten. Noch eine andere Pyramide, die ebenfalls Jofeph erbaut haben ſoll, konnte er nicht in der Naͤhe betrachten.
Am 19. Auguſt begab er ſich nach dem Kloſter
*) Moeris, heißt Verbindung, alſo der mit dem Nil durch den Joſeyhs⸗Kanal verbundene See⸗


