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Dorfe Statarea,(Ma⸗Tarea, wie Paulus meint) wo ſich die Ruinen einer vormaligen Kirche befinden,
in der einige Reliquien des Heilands und ſeiner h. Mutter verehrt werden. In der Naͤhe befindet ſich
der wundervolle Brunnen von gro ker. Tiefe und vor⸗
trefflichem Waſſer, mit dem ſich der Heiland ſoll ge⸗
waſchen haben. Seine Quelle ſoll durch ein Wunder
entſtanden ſeyn; auch ſah man vormals einen Wun⸗
derbaum, der ſich ſoll geſpalten haben, um den Hei⸗
land und ſeine h. Mutter gegen Herodes zuſichern.
Vor dem Orte zeigt man die Stelle des vormaligen
Heliopolis, durch einen großen, viereckigen Stein, der das Fußgeſtell einer Saͤule mag geweſen
ſeyn. Von hier reiſte er allein nach Miemied⸗
Sored, einem Dorfe, um das wunderreiche Bild
der h. Jungfrau zu ſehen, und kehrte nach dem An⸗
ſehen des Kloſters des h. Michaels wieder zuruͤck.
Um das Merkwuͤrdigſte nicht zu verſaͤumen, reiſte er am 21. Juli von Kairo nach Fium, und war genoͤthiget, eine 9 Stunden lange Einoͤde zu durch⸗ wandern. Zu Fium angekommen, beobachteten ihn die Tuͤrken ſcharf; das Geruͤcht verbreitete ſich, es ſei ein ſehr reicher Franke mit großem Gefolge angekom⸗ men. Der Kadi hielt Wansleben fuͤr einen Kauf⸗ mann, befahl dem Vorſtande des Ortes, des fremden Wuͤnſche zu erforſchen, und verſprach ihm den etwat⸗ gen Gewinn mit ihm zu theilen. Dieſer trat nun un⸗ vermuthet in Wansleben's Zimmer mit der Frage,
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