Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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zuſchneiden, und dann vorzugeben, er ſei von Kairo auf einem andern Weg zuruͤckgekehrt.“

Nach dieſer Nachricht hatte Wansleben keine Luſt zu ſchlafen mehr, ſondern, nachdem er dem Manne eine angemeſſene Belohnung gegeben hatte, bepackte er ein Kammel mit ſeinen Kleidungsſtuͤcken, und reiſte nach Gizey ab, einem Ort auf der andern Seite des Nils. Bei der Neige des Tages ließ er ſeine Sachen einſchiffen; kaum hatte er das Land ver⸗ laſſen, als er das Oberhaupt mit 30 Reitern daher⸗ ſprengen ſah; aber dieſer verfehlte ſeine Beute, und Wansleben entging ihm.

Als Letzterer zu Gizey angekommen war, er⸗

„wartete er die Gelegenheit, ſich nach Kairo einzu⸗ ſchiffen; der Abt Naßr Alla kam und verſprach, ihn in das Kloſter zu fuͤhren, wenn er nach Tarane zuruͤckkehren wollte, aber die Luſt war W. vergan⸗ gen. Er kam am 1¹9. Juli in Kairo an, von wo er

am 1. Juni abgereiſt war. Waͤhrend ſeines Aufent⸗ haltes erfuhr er, daß die Seen in 9 Monaten dem Großherrn 80,000 Centner Salz gegeben hatten, wel⸗ ches man in Kairo verkauft. Als beſondere Merk⸗ wuͤrdigkeiten ſah Wansleben den Engelsweg, eine lange Reihe kleiner Erdhaufen um den Weg zur Kirche zu finden; 2 Kloͤſter, einen wunderbaren Baum, der aus dem Stabe des h. Ephrem entſproſſen, und den

Baum des Gehorſams, und das Bett eines ausge⸗

trockneten Flußes. Am 12. Juli ritt er nach dem

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