ihm am Wege auftupaſſen, und ſich ſeiner eingebil⸗ deten Schaͤtze zu bemaͤchtigen.
Mit dieſer praͤchtigen Ausſicht kam W. an einem Sonntag zu Tarane an. Er nahm ſeine Wohnung bei einem Zimmermann, dem einzigen Chriſten im Orte. Dieſer wies ihm ſtatt eines Zimmers, den Ort an, wo er fuͤr ſeine Thiere das Futter aufbewahrte, und der nur mit Reisbuͤndeln und Aeſten von Palm⸗ baͤumen bedeckt war, und welche er, um die Strah⸗ len der Sonne aufzuhalten, uͤber einander gehaͤuft hatte. Hier fand W. noch 2 fromme Laienbruͤder aus einem der Kloͤſter, wohin er zu gehen beſchloſſen hatte, und vertrieb ſich mit ihnen die Zeit, ſo gut er nur immer konnte.
Als von allen Seiten neue Nachricht des von den Arabern gegen ihn gemachten Komplots einliefen, ge⸗ dachte er der Gefahr, in der er ſchwebte, und ging den folgenden Tag zum Oberhaupt des Ortes, um ihn zu bitten, ihm eine Eskorde mitzugeben, die ihn mit Sicherheit zu den Kloͤſtern fuͤhren ſollte; auch gab er dem arabiſchen Vorgeſetzten, um ſich ihn zu verbin⸗ den, und ſeiner Gunſt zu verſichern, einige Pferde, Kaffee und einige Zuckerhuͤte, die er in der Abſicht, ſie ihm zu ſchenken, mitgenommen hatte. Denn es iſt in der Tuͤrkei Sitte, wenn man eine Gunſt von ei⸗ nem Tuͤrken fordert, durch Geſchenke ſie zu gewin⸗ nen. Doch das Oberhaupt, der ſchon gehoͤrt hatte, was das Gericht uͤber W. ausgebreitet, antwortete


