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zu ruhen, welches kaum 4 Ruthen ins Gevierte be⸗ tragt, und wenn man mit einem Schluͤßel daran ſch wie eine Glocke klingt.
Gegen Weſt, jenſeits des Kanals Caropus, beſuchte Wansleben die dort befindlichen Katakom⸗ ben. Mit Fakkeln verſehen ging er mit dem Janit⸗ ſcharen und ſeinem andern Begleiter hinein. Dieſe Begraͤbnißorte beſtehen aus einigen in Felſen gehaue⸗ nen Zimmern, und auf jeder Seite iſt eine offene Gal⸗ lerie. Auf beiden Seiten dieſer Zimmer ſind 3 Rei⸗ hen von Gewoͤlben neben einander, welche raͤumlich genug ſind, Leichname aufzunehmen. Die außeror⸗ dentlichſten Katakomben ſind am aͤußerſten Ende, und koͤnnen wohl fuͤr die ſchuͤnſten gehalten werden, die man je entdeckt hat. Es ſind ſchoͤne in Felſen gehauene raͤumliche Plaͤtze, und in einigen derſelben ſind Ni⸗ ſchen ausgehoͤhlt, Leichname hineinzuſetzen, und dieſe Niſchen ſind auf beiden Seiten durch eine Art dori⸗ ſcher Saͤulen geziert.
Am Ufer hat der Reifende die kleinen Hoͤhlen zu betrachten; die Kunſt war den von der Natur in die⸗ ſen Felſen befindlichen Grotten zur Huͤlfe gekommen, indem man ſie vermittels des Meiſels ordentlich aus⸗ gewoͤlbt hat. Man findet da wahrlich noch ganze Zim⸗ mer, die im Felſen ausgehauenen Baͤnke, ſind ſo zum Sitzen zubereitet, daß man trocken in den Grotten ſitzen, und ſich doch in dem Seewaſſer baden kann, welches ihren ganzen Fußboden einnimmt. Alle dieſe


