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Grotten, meint Wansleben, wurden von den Chri⸗ ſten ur Zeit ihrer Verfolgung von den Ra ge⸗ braucht, um im Verborgenen ihren Gott a koͤnnen Am 22ten beſichtigte Wansleben beſonders die Befeſtigungswerke von Alemuͤdrien, als die Schlöſ⸗ ſer und Thuͤrme, und ſpricht aus, daß nicht Ale⸗ rander der Große, ſondern die Kalifen dieſe Mauern, wie er ſie ſah, erbaut haͤtten. Sechs Thore fuͤhrten in die Stadt, 3 aber fand er nur gesffnet. Der Kanal, der das Waſſer nach Alexandrien fuͤhrt, zog auch die Aufmerkſamkeit unſeres Reiſen⸗ den auf ſich. Dieſer Kanal Caropus geht nicht weit vom Roſette⸗Thor, an der Weſtſeite der Pompejus⸗Saͤule vorbei, und nahe bei ihr ſtoͤßt er an die Mauern, unter welchen er in die Stadt ge⸗ het. An der Stelle aber, wo er unter die Mauern geht, iſt in ihrer Außenſeite ein Graben gezogen, der an den Mauern bis zur See gehet. Denn das Waſ⸗ ſer wird nicht nur von dem Kanale, durch den es in die Stadt tritt, in die Ciſternen geleitet, ſondern anch ſchon vorher, von einigen Theilen des Kanals ab, durch unterirdiſche Gaͤnge zu den hoͤher gelege⸗ nen Theilen der Stadt gebracht.
Man hat an einigen Stellen Eingaͤnge angelegt, wodurch man zu den Waſſergaͤngen hinabſteigen kann, um ſie zu reinigen. Die Ciſternen muͤſſen gleichfalls gereiniget werden. Man ſteigt zu ihnen durch runde


