Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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die Moſlemins eine Moſchee daraus, die ſie Giama il garbie hießen. Dann beſuchte er am 19. Juni die Salzwerke des Großherren außer der Stadt, nahe an dem Kanal der Kleopatra gelegen, welcher das ſuͤße Waſſer in die Stadt fuͤhrt. Wansleben gibt an, daß der Nil ein treffliches Salz fuͤhre. Nicht minder ſcheint unſerm Reiſenden ein Bildniß in der Kirche des heiligen Markus, welche den Kopten ge⸗ hört, Intereſſe erregt zu haben. Es iſt dieſes eine Abbildung des Erzengels Michgel, die der h. Apo⸗ ſtel Lukas, der Sage nach, gemacht hat.

Den 21. Juni ging Wansleben in Beglei⸗ tung des Franzoͤſ. Kaufmanns Truillard des Ael⸗ tern und eines Janitſcharen des Vizekonſuls durch das Thor Bab iſſidr, um die Saͤnle des Pompejus zu beſichtigen.

Dieſe Saͤule ſtehet auf einer kleinen Anhoͤhe, et⸗ wa eine Viertelmeile gegen Suͤden der Mauern. Sie beſtehet aus einem rothen Granitſteine. Außer ihrem Fundamente oder Grundlage trifft man hier noch drei Arten von Steinen, woraus ſie zuſammengeſetzt iſt, an. Das Kapital, oder der Knauf, deßen Hoͤhe ſich wohl auf 8— 9 Fuß belaufen mag, iſt von Corinthi⸗ ſcher Ordnung. Das Laubwerk daran iſt ganz eben und platt, und nicht im geringſten ausgezackt. Es ſcheinet glattes Lorbeerlaub vorſtellen zu ſollen. Einige Schiffer haben Mittel gefunden, bis auf die Mitte des Knaufs hinaufzuſteigen und da wahrzunehmen,