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Roſette nach Alexandrien auf Maulthieren ab. Der Weg nach dieſer letztern Stadt von Roſette betraͤgt fuͤr einen Reiter nicht mehr als 10 Stunden.
Es iſt eine herrliche Parthie, ſo am Meeresufer hinzureiten; da praͤchtiger Mondſchein eben war, reiſte Wansleben fort, und kam des andern Tages zwi⸗ ſchen s und 9 Uer nach Alexandrien. Die Ge⸗ gend fand er unfreundlich, aber eben.
Alle Europaͤer, alſo auch Wansleben, waren ge⸗ halten, bei dem Thore von Alexandrien, wel⸗ ches das Thor von Roſette hieß, gleichſam als Ein⸗ trittsgeld 3 Paras zu erlegen, welches zur Haͤlfte die Janitſcharenwache, zur Haͤlfte die Beduinen erhielter.
Er machte ſogleich ſeine Aufwartung bei dem Franz. Vizekonſul Laurens, der mit ſeiner geruͤhm⸗ ten Liebenswuͤrdigkeit und Artigkeit dem Reiſenden Diſch und Wohnung anbot; allein Wansleben machte nur vom erſteren Anerbieten Gebrauch, indem er ſchon ſich an Sabatery, einem Faktor, dem er von dem Faktor der Levante⸗Geſellſchaft, Breuſſon, empfohl n war, verſprochen hatte, bei ihm zu wohnen.
3 Auch andere Freunde und Bekannte beſuchte Wansleben, und ſah ſich zu xandrien ſo gut wie moͤglich um. Seine Aufme keit zog das Kon⸗
clave der 70 Ueberſetzer der hebraͤiſchen Bibel in die griechiſche Sprache an ſich. Dieſes Gebaͤude iſt noch am Eingange der Stadt ſammt den Zellen zu ſehen, worin die weißen Ueberſetzer wohnten; nur machten


