Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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Pfücht, gab mir eine Freyſtatt i in ſeinem Hauſe, und unterſtuͤtzte mich bey der Fuͤhrung meines Rechtshandels, auf dem jetzt alle meine Hof⸗ nungen ruhten. Dieſer ungluͤckliche Handel aber zog ſich von einem Jahre zum andern hin, und war eben ſeiner Entſcheidung nah, als mein grosmuͤthiger Oheim ſtarb. Er hatte kaum die Augen geſchloſſen, ,als ſeine Glaͤubi⸗ ger denn um meinetwillen hatte er Schul⸗ den gemacht ſich ſeiner wenigen Habe be⸗ maͤchtigten. Am Tage ſeiner Beerdigung ward das Urtheil beym Parlamente geſprochen. Mein Prozeß ging verlohren; alle meine Hof⸗ nungen wurden vernichtet, und ich ſah mich in dieſem ſchrecklichen Augenblicke jedes crb⸗ ſtes beraubt, und Hüiftus in die Welt Aüssse ſtoßen. 9 Ich war bey der Vncheduns geielwite tig. Als mir mein Anwald mit verlegner Miene den Sinn des Urtheils erklärte, und

auf meine Frage, ob nun alles geendigt, und

jede Hofnung abgeſchnitten ſey, die Achſeln zuckte, verließ ich den Gerichtsſaal in dumpfer Betaͤubung, und kehrte Gedankenlos und ohne