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folgte ihr nach. Ihr edler Gang verrieth, daß ſie nicht im Elend gebohren war; auch war es ihm, als ſpraͤch' ihn aus ihren Bewegun⸗ gen etwas Bekanntes an.„Wer Sie auch ſeyn moͤgen, ſagte er, Sie ſcheinen ungluͤcklich; kann ich Ihnen mit irgend Etwas zu Dienſten ſeyn?“— Sie ſah ſich nicht um, ſondern er⸗ hob ihre Rechte und bewegte ſie, gleichſam abwehrend, hin und her, wie jemand, der auf Huͤlfe verzichtet hat. Ihr Kopf war auf ihre Bruſt herabgeſunken; ihre Fuͤße verſagten den Dienſt; an den Stufen eines der Seiten⸗Al⸗ taͤre ſank ſie unwillkuͤhrlich zu Boden und ver⸗ huͤllte ihr Geſicht. Beauchateau ſtand vor ihr. Er wiederholte ſein Anerbieten, eben ſo beſchei⸗ den, aber noch dringender als vorher, und als keine Worte, ſondern ein Strom von Thraͤnen ihm Antwort gab, faßte er die Niedergeſunkene bey der Hand, und ſagte mit geruͤhrter Stimme: Warum widerſtreben Sie den Bitten einer Theil⸗ nahme, die vielleicht der Himmel ſelbſt fuͤr Sie erweckt? 1
Dieſe Worte kamen ihm, er wußte nicht wie, in den Mund. Es war in ſeinem Herzen


