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Indem er ſich jetzt erhob, dieſen Vorſatz auszufuͤhren, erregte ein leiſes, aber ſchmerzli⸗ ches Stoͤhnen ſeine Aufmerkſamkeit. Er ſah nach der Stelle hin, aus welcher das Stoͤhnen kam, und erblickte in einer Seiten⸗ Halle der Kirche eine weibliche Geſtalt, an einem Pfeiler ſtehend, den ſie mit ihren Armen umfaßt hielt, wie man wohl einen Helfer und Retter um⸗ faßt. So duͤrftig der Anzug dieſer Perſon war, ſo erkannte er doch durch die ſchlechten Gewaͤnder einen edeln und zarten Wuchs, und ihr Geſicht, an den dunkeln Pfeiler gedruͤckt, ſchien, blaß wie es war, einem Sterne gleich durch die Daͤmmerung zu leuchten. Die weiche Stimmung, in der er ſich befand, ſchaͤrfte ſeine Aufmerkſamkeit auf dieſen Gegenſtand, der, wie ihm ſeine Ahndung ſagte, der Huͤlfe be⸗ duͤrftig war. Ein unwiderſtehlicer Zug des Mitleids trieb ihn in ihre Näaͤhe. Sie hatte 1 allein zu ſeyn geglaubt, und als ſie ein Ge⸗ raͤuſch vernahm, ließ ſie ihre Arme an dem Pfeiler herabſinken, und wendete ſich einem noch verborgnern Winkel zu. Beauchateau


