Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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die Stelle des Zorns; und das Bild der Zu⸗ friedenheit, die er bisher genoſſen, draͤngte ſich in ſeiner Seele vor. Indem ſich dieſes Bild immer mehr belebte, und die Erinnerung an alle genoſſenen ſeligen Stunden erweckte, uͤberwaͤltigte ihn der Gedankean dem Scheidewege ſeines Gluͤcks zu ſtehn, und hinfort einem endloſen Schmerze Preis gegeben zu ſeyn. Dieſen Ge⸗ danken ertrug er nicht. Er fing an Sophien zu entſchuldigen und ſich anzuklagen.Iſt ſie denn ſtrafbar, dachte er bey ſich, weil ein Leichtſinniger ſie zu verfuͤhren wuͤnſcht? Und wenn ſie Neigung haͤtte, ſeinen Lockungen zu folgen, iſt meine rohe Eiferſucht das Mittel ſie zuruͤckzuhalten? Warum ſie durch Mistrauen beleidigen, da ich ſie durch Vertrauen ge⸗ winnen kann? und nun wollte er nach Hauſe eilen, ſich Sophien in die Arme werfen, und durch eine freye und offne Erklaͤrung das vorige Verhaͤltniß wieder herſtellen; vielleicht auch die Stadt auf einige Zeit verlaſſen, um Sophien den Gefahren der Verfuͤhrung zu ent⸗ ruͤcken, und ſie wieder an ſich und ſeine Liebe zu feſſeln. Bb 2