Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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Graf, ging an dem Manne mit einer fluͤchti⸗ gen Verbeugung voruͤber, und verließ das Zim⸗ mer. Die ſes hatte ſich unterdeſſen mit Men⸗ ſchen angefuͤllt, und da Beauchateau ſeiner Frau hier nichts ſagen konnte, und doch auch ſeines Unmuths nicht Herr zu werden ver⸗ mochte, eilte er allein hinweg, um Luft zu ſchoͤpfen und mit ſeinem Herzen zu Rathe zu gehn.

Einem verwundeten Gemuͤthe thut das Ge⸗

wuͤhl. der Menſchen nicht wohl. Ihm zu ent⸗ gehn, trat er in eine abgelegene Kirche, die durch die halb geoͤfnete Thůͤr ſeiner unruhe eine Freyſtatt anzubieten ſchien. Alles war ſtill darin, Alles uiit dem Schleyer der Dämme⸗ Chors leßen ein düefiges dicht ein. Dieſe Stille, dieſe Duͤſterheit ſagte ſeiner Stimmung zu. Er ſetzte ſich nieder, und den Kopf auf die Hand geſtützt, ſann er uͤber ſein Schickſal nach. Die Umgebung des heiligen Ortes wirkte auf ſein Gemüth. Die Wogen der Leidenſchaft ſenkten ſchs Schmerz und Wehmuth trat an