Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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Hofnung Raum. Beauchateau bemerkte Alles und vermuthete Schlimmeres 4 und da er den Schein mit Eifer ſucht deutete, oft, gegen ſeine Gewohnheit, muͤrriſch und in ſich gekehrt war, oder auch wohl ein bitteres Wort fallen ließ, da war es Sophien, als ob ſie ein Recht be⸗ kaͤme, den Aatraͤgen des ſchmeichelnden, drin⸗ genden Liebhabers ein gefälligeres Ohr zu leihn. Die Stimme der Verfuͤhrung wurde lauter in ihrem Herzen. Schuld war noch

nicht in ihr, aber eine Laune, die ſie der

Schuld zu uͤberantworten drohte. 12

An einem dieſer Tage fand Beauchategu, als er von der Buͤhne in das Geſellſchaftszimmer zuruͤckkehrte, den Grafen neben ſeiner Frkau in ſo tiefem und ernſtem Geſpräch, daß ſie ſein Eintreten nicht zu bemerken ſchienen. Schon ſtand er ihnen ganz nah, als Sophie plotzlich aufſah, ihren Mann gewahr wurde, dann die

Augen mit ſchuldbewußtem Errothen von ihm

abwendete, und, indem ſie hier und dort hin⸗

blickte, die Verwirrung in ihrem Innern zu

erkennen gab.Däld darauf erhob ſich der II. B b