Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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von dem ſie eine beſtimmende Aeuſſerung erwar⸗ teten. Der Prokurator und der Landrichter aber glaubten nicht zu irren, wenn ſie nickend Bey⸗ fall gaͤben, und ihre Frauen thaten, was ſie ihre Maͤnner thun ſahn. Der Kaplan zog die Augenbraunen hoch in die Hoͤh', als ob er die ſtreitenden Geſinnungen der beyden Prinzen in ſeiner Weisheit erwoͤge. Roſalie aber warf ver⸗ ſtohlene Blicke auf ihren Nachbar, der ſeiner⸗ ſeits, in der Naͤhe ſo vieler Anmuth, an den Geſpraͤchen der Prinzen von Courtenay und der Aufloͤſung des Problems nur einen ſchwachen Antheil nahm.

Nach dieſem ſtummen Zwiſchenakte, welcher nur einige Augenblicke dauerte, fuhr der Graf mit ſiegreicher Miene fort:Schwerlich wird

Jemand von Ihnen das erwarten, was nun in

meinem Briefe folgt, und doch werden Alle, die etwas Anderes erwarten, Unrecht haben. Hoͤren Sie. Als der Prinz die Antwort ſei⸗ nes Sohnes vernahm, ſtreckte er beyde Arme nach ihm aus, rief ihn mit den zaͤrtlichſten Worten zuruͤck, und ſagte, indem er ihn an

* ſein Herz druͤckte: Verzeihung, mein Sohn!