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mein edler, mein grosherziger, mein wuͤrdi⸗ ger Sohn! Verzeihung, daß ich eine Pru⸗ fung uͤber Dich verhaͤngte, die Du nicht ver⸗ dienteſt! Waͤhne nicht, daß mich das Alter ſo gebeugt, daß mich das Ungluͤck ſo erniedrigt habe, um in dieſen meinen letzten Augenblik⸗ ken die Grundſaͤtze meines ganzen Lebens, die Rechte meiner erlauchten Ahnen, meine und Deine Rechte vergeſſen zu koͤnnen!—„„Nie, nie, ſo lange noch ein Tropfen koͤniglichen Blu⸗ tes in meinen Aderm fließt.“*= O, dieſe edeln, dieſe hochherzigen Worte verſuͤßen meinen Tod, und ich konnte an Deinen Geſinnungen zweifeln? Ich konnte fuͤrchten, daß Du dem Drucke des Ungluͤcks erliegen, daß Du um ſchnoͤ⸗ der Guͤter willen den Rechten entſagen koͤnnteſt, die ſeit Jahrhunderten der Schmuck und die Stuͤtze der Courtenay's geweſen ſind?— Noch Einmal, Verzeihung, mein edler Sohn! Die Peuͤfung, auf die ich Dich geſetzt habe, war furchtbar.— Wenn Du ſie nicht beſtan⸗ den haͤtteſt, wenn Dich Dein ſterbender Vater ſchwach und unmaͤnnlich gefunden haͤtte— ſieh hier, was Dir beſtimmt war.“—


