Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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derung mit gleichem Rechte machen koͤnnten aber die Courtenay's glaubten ſich vorzugs⸗ weiſe dazu berechtigt, und nachdem ſie Einmal in die Schranken getreten waren, wichen ſie nicht mehr zuruͤck. Beynah' zwey Jahrhunderte hindurch haben ſie dieſe große Angelegenheit mit einer Ausdauey und Standhaftigkeit be⸗ trieben, die allein ſchon des Sieges wuͤrdig war. Grosmuͤthig entſagten ſie allen Vorthei⸗ len, die ſich ihnen von mehrern Seiten anbo⸗ ten; und wie der Hof vollkommen geneigt war, ihnen Alles zuzuſtehen, wenn ſie nur dem Ei⸗ nen Anſpruche ihrer Geburt entſagten, ſo wa⸗ ren ſie ihrerſeits ſtandhaft entſchloſſen, jedes Anerbieten, wie glaͤnzend es auch ſeyn moͤchte, von ſich zu weiſen, und nur an jenem An⸗ ſpruche feſtzuhalten. Sie ſahen ihr Vermoͤ⸗ gen unter fruchtloſen Beſtrebungen zerrinnen, ihr Haus veroͤdet, die Zahl ihrer Klienten und Abhaͤngigen taͤglich vermindert; aber auch in dem Schooße der Armuth bewahrten ſie ihr koͤſtliches Recht, und verſchmaͤhten jede Huͤlfe, die ihren letzten Beſitz, das ſtrahlende Kleinod ihrer Anſpruͤche, haͤtte gefaͤhrden koͤnnen.