Teil eines Werkes 
4. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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Zu ihnen habe ich oft mit Vertrauen mein naſſes Auge hingewandt, als mein Koͤſtlichſtes mir genommen war, als ich die gegenwaͤrtigen Gefuͤhle mit den fruͤhern, inſonderheit mit dem Frohſinn verglich, der zu jener Beſchreibung mich aufforderte. Ihnen gedachte ich auch meine Klag⸗ geſaͤnge an der geliebten Gruft zu widmen; aber heut'— an eben dem Tage, an welchem ich vor zwey und ſiebenzig Jahren die Augen züm erſten Mal oͤffnete— ſind es zwoͤlf Monate, daß Er, der bis dahin auf dem ſauern Wege durchs Alter mit kindlicher Treue mich begleitet hatte, ſter⸗ bend die ſeinigen ſchloß; und noch geſtattete mir

der Schmerz kein Trauerlied. Wenn auch meine

Einbildungskraft in den heftigſten Kraͤmpfen mich aufrecht erhielt, ſo kehrte doch der von mir ge⸗ wichene Dichtergeiſt nicht zuruͤck.

Ach! im Gefolge ſo vieler thraͤnenvollen Stun⸗ den, nur Eine noch von jenen, die vormals auf den Fluͤgeln der Morgen⸗ oder Abendroͤthe zu mir herab ſchwebten, da meine Gefuͤhle von ſelbſt zu Melodien wurden, und in die Ferne toͤnten, und manches Herz mir gewannen, deſſen Mitge⸗ fuͤhl mich beſeligt hat zur guten und boͤſen Zeit! Tage des Troſtes ſind mir geworden. Selbſt die Freude beſachte jüngſt wieder das Haus,