Teil eines Werkes 
4. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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433 druͤckten, durch ihn von Neuem begeiſtert und geſtaͤrkt wurde.

Man goͤnne mir den Troſt, ihm öͤffentlich dieſes Zeugniß zu geben; ihm, mit der Kinder⸗ ſeele im Juͤnglingsalter, die ſich rein erhielt, bis an ſein Ende, und mit der Wahrhaftigkeit in allem Reden und Thun, welche mich oft an den jungen Hirten des Mungo Park*) erinnerte, vor dem, als man ihn verwundet heim trug, ſeine troſtloſe Mutter herging, und einmal über das andere, die Haͤnde zuſammen ſchlagend, aus⸗ rief: Nie hat er gelogen; nein, nie!

Warum ſollte ich laͤugnen, daß wenn in den ungluͤcklichen Tagen, da mein Einziger noch an meiner Seite ſaß, ich, wie einſt Lycon, der Vater des Autolycus, waͤre gefragt worden: Worauf ich am mehrſten ſtolz waͤre? ich, wie jener, geantwortet haͤtte: Auf meinen Sohn. Auch bin ich gewiß, dieſer haͤtte dann, gleich dem Autolycus, ſich erroͤthend zu mir hinge⸗ neigt, und den Anweſenden und mir ſelbſt das

Geſtaͤndniß abgelockt: Ich ſey der reichſte unter den Sterblichen.**)

*) M. ſ. deſſen Reiſen im Innern von Afrika. **) M. ſ. Fenophons Gaſtmahl. IV. 14*