tragen, dann und wann meinen Geſpraͤchen mit ihnen kleine Scenen aus meinem haͤuslichen Leben einzumiſchen, weil ich unbefangen glaubte, daß wenigſtens einige an meiner Freude, wie an meiner Trauer, Theil nehmen wuͤrden. Sie ha⸗ ben es gethan, haben manches meiner Familien⸗ feſte willig mitgefeyert, und die dabey ange⸗ ſtimmten Lieder in ihren Zirkeln nachgeſungen. So laͤchelten ſie mein Knaͤblein an, das auf dem Arm ſeiner Mutter, zum Mond aufblickend, ihn haſchen wollte, oder auf dem Schauckelpferde mit kindiſchem Jubel die Geißel ſchwang*). Unge⸗ rechtes Mißtrauen waͤr' es alſo, den gutmuͤthigen Leſern jetzt, da ich meinen Liebling in der vollen Bluͤthe ſeines Lebens verlor, meine Gefuͤhle zu verſchweigen. Und wie koͤnnt' ich es, da meine Iris zum erſten Male, nur von liebreichen Ge⸗ huͤlfen ausgeſtattet, ohne Gabe von mir ſelbſt, erſcheint, und ich dieſerwegen mich rechtfertigen muß? Uebrigens hat er, um den ich traure, wohl einige ihm gewidmete Blaͤtter in einem Werke verdient, zu deſſen Fortſetzung ich ſo oft, wenn Alter und koͤrperliche Leiden mich nieder⸗
*) Man ſ. Taſchenb. von Jacobi ꝛc. für 1775 und 1796.
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