Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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feines Lebens verdankte, und mit Recht darauf ſtolz war, von ſo ehrenwerthen Ahnen, deren Auszeichnung in einem hohen Seelenadel be⸗ ſtand, entſproſſen zu ſeyn. Einer der trefflichſten Lehrer und Bildner des Menſchengeſchlechtes unſerer Zeit, der alte Peſtalozzi, hatte wohl recht, wenn er das fromme Familienleben das Heiligthum der Wohnſtube nannte, aus welchem die begluͤckende buͤrgerliche Tugend her⸗ vorgeht, und ſo lange noch hervorgehen wird, als die Geſchlechter der Erde ihren hohen Werth nicht mißkennen.

Unſer Dichter Johann Georg Jacobi, der anmuthsvolle Liebling der Muſen, war den 2. September 1740 in Duͤſſeldorf geboren. Von ſeiner Kindheit an hatte er eine ſchwache Geſund⸗ heit, die beſtaͤndige Schonung erforderte. Als Knabe litt er an der ſogenannten engliſchen Krankheit, daher ſetzte ſich fruͤhe bey ihm eine gewiſſe Furchtſamkeit und Unbehuͤlflichkeit der koͤrperlichen Bewegung an, die ihn durch das ganze Leben nicht mehr verließ. Unter die fruͤ⸗ heſten Begebenheiten, deren er ſich immer er⸗ innerte, gehoͤrt, daß in dem vaͤterlichen Hauſe ein Kindsmaͤdchen katholiſcher Religion ſtand, die ihn mit vieler Liebe und Sorgfalt pflegte,