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keinen Mißton zwiſchen dieſe freundliche Harmonie. Georg Chriſtoph Falmer war von herzlicher Gute, von kindlich religidſem heiterm Sinne, der zuweilen, doch nur auf kurze Zeit in jedem Jahre, und faſt regelmaͤßig durch eine hypochondriſche Stimmung geſtoͤrt wurde. Auch er war zweymal verheirathet. Aus der erſten Ehe war unſers Jacobi's Mutter, aus der zweyten die nachherige Geheimeraͤthin Schloſſer in Frankfurt, mit wel⸗ cher der Dichter aufwuchs, und ſtets in engſter Freundſchaft lebte. Auch die Familie von Ja⸗ cobi's zweyter Mutter in Elberfeld war durch⸗ aus hochgeſchaͤtzt, und zeichnete ſich nicht minder durch anerkannte Rechtſchaffenheit aus.
Die erſten Eindruͤcke, welche gutartige Men⸗ ſchen in den Umgebungen ihres vaͤterlichen Hau⸗ ſes empfangen, wirken wie ein elektriſcher Schlag durch das ganze Leben, geben den Anlagen zum Guten oder Boͤſen die Richtung, laͤutern durch Erfahrung den Verſtand, und befeuern die Phantaſie durch wohlthuende Erinnerung des Vergangenen. Ich mußte mich daher bey der Schilderung dieſes achtbaren Familienkreiſes mit einiger Umſtaͤndlichkeit aufhalten, weil der Dich⸗ ter, von dem wir zu ſprechen haben, ihm alle Elemente des Guten bey dem langen Wirken


