Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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aus der zweyten Ehe etwas geſchenkt

wenn die erhielten, ſo theilte ſie es gerne auch unter je⸗

Georg und Fritz galten vor allen bey ihr, liebten und ehrten hingegen auch ſie wie der aus vollem Herzen⸗ Jede Auf⸗ merkſamkeit ihr erwieſen, lehnte ſie ab, und wies die Kinder damit an den Vater hin. Da⸗ her jene ruͤhrende Eintracht, Liebe und Friede unter den Geſchwiſtern aus beyden Ehen, welche ihr ganzes ſpaͤteres Leben hindurch unverbruͤch⸗ lich fortdauerten. Von Stiefmutter und Stief⸗ geſchwiſtern war⸗ da keine Rede. Die aͤltern Soͤhne nannten ſie ihre zweyte gute Mutter. Vorzuͤglich der Dichter Jacobi bewies ihr die herzlichſte Anhaͤnglichkeit, und ſprach auch in ſpaͤtern Jahren immer mit Ruͤhrung von ihr. Als daher einer feiner Freunde fuͤr das Taſchen⸗ buch, die Iris, in einer deutſchen Ueberſetzung uͤber das Grabmahl einer ſchlimmen Stiefmutter das bekannte Epigramm aus der griechiſchen An⸗ thologie ihm überſandte, ſo ward Jacobi daruͤ⸗ ber aͤngſtlich, nahm es zwar auf, ſetzte aber darunter ein herrliches Gedicht uͤber eine gute Stiefmutter, das ſeine eigene Gefuͤhle fuͤr die ihm Unvergeßliche ausdruͤckte. Auch ſogar die Eltern der beyden Muͤtter legten

nen von der erſten.