Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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gewoͤhnlich ſein eigener Baumeiſter. Mild und bereit jedem huͤlfreiche Hand zu bieten, kuͤndigte ¹ſich ſein gefuͤhlvolles Herz ſogar im Mitleide ge⸗ gen Thiere an*). Ein vom Vater ererbter religioͤſer Sinn durchdrang ſein ganzes Leben und Seyn. Fuͤr einen Mann, deſſen Hauptge⸗ ſchaͤft der Handel war, beſaß er eine auserleſene Buͤcherſammlung. Er hatte fleißig zur Uebung ſeines Geiſtes die deutſchen Schriften des Phi⸗ loſophen Wolf geleſen, und ſich, ſo viel moͤg⸗ lich, mit der deutſchen Literatur ſeiner Zeit be⸗ kannt gemacht. Vom gemeinen Mitbuͤrger war er geliebt und geachtet, wurde oͤfters von oͤffent⸗ lichen Behoͤrden um Rath gefragt, und hatte viele Verbindungen am Hofe ſelbſt, wo ſeine Empfehlungen mehrmals von Wirkung waren, wenn er ſie jemanden angedeihen ließ.

Wie alle gute und reine Menſchen hatte er ſeine Freude an der lieben Natur, und an der Kultur des Bodens. Von ſeinen muͤhſamen Geſchaͤften ſuchte er ſeine Erholung in ſeinem Garten vor der Stadt, dem ſogenannten Pem⸗ pelfort, der nachgehends durch ſeinen Sohn,

*) In dem Gedichte:„An meinen Vater.“ Siehe Jacobi's Werke II. Band. 2te Abtheilung.

J. 1.*