vergaßen ſie des vaͤterlichen Hauſes nicht. Sie betrachteten dasſelbe als den Mittelpunkt, in welchem ſich die getrennt Lebenden von Zeit zu Zeit wieder verſammelten. Allezeit um das dritte Jahr unternahm der Duͤſſeldorfer Jacobi eine Reiſe in das Vaterland, und brachte den Groß⸗ eltern den Nachwuchs ſeiner kleinen Familie, die dann aus dem großvaͤterlichen Pfarrhofe zu Wallershauſen erhoͤhte Achtung fuͤr alte Sitte, fuͤr Froͤmmigkeit und die ſichtbare Hoheit edler Geſinnungen zuruͤckbrachte.
Johann Konrad Jacobi, jetzt Komer⸗ zienrath und Handelsmann in Duͤſſeldorf, durch innigſte Liebe an Vater und Bruder gebunden, vereinigte in ſich alle ſittlichen und geiſtigen Ei⸗ genſchaften des Hauſes, von dem er abſtammte. Sie wurden naͤher beſtimmt durch den Einfluß ſeiner Lebensweiſe und den Beruf, welchen er ſich gewaͤhlt hatte. Er war ein ſehr verſtaͤndiger Mann, von ſchnellem aber ſicherem Blicke, von Gegenwart des Geiſtes, unternehmend aber zu⸗ gleich vorſichtig, ernſt, faſt ſtrenge, zuweilen un⸗ geduldig, wenn eine Sache gegen ſeine Mei⸗ nung und Einſicht falſch angegriffen wurde. Fuͤr die mechaniſche Kunſt hatte er ein vorherr⸗
ſchendes Talent, Freude am Bauen, und war
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