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Jahre 1791. Unablaͤßig bemuͤht, ſich zu unter⸗ richten, las er noch am Rande des Grabes im achtzigſten Jahr ſeines Alters Tiedemans Geiſt der ſpekulativen Philoſophie.
Sein juͤngerer Bruder, Johann Konrad Jacobi, verließ das vaͤterliche Haus nach er⸗ haltener ſittlicher und geiſtiger Bildung. Faſt ohne alle Unterſtuͤtzung aus dem ſehr ſpaͤrlichen Einkommen der Familie widmete er ſich dem Han⸗ del, und kam in ein Haus nach Hannover, wo er als Handelsdiener ſtand. Dorthin verfuͤgte ſich jaͤhrlich in ſeinen Geſchaͤften ein angeſehener Mann aus Duͤſſeldorf, der Commerzienrath Chriſtoph Falmer. An dem ſtillen durch Be⸗ ſcheidenheit und Bildung ausgezeichneten Juͤng⸗ linge fand er beſonderes Wohlgefallen, nahm ihn mit ſich, und ſtellte ihn an auf ſeiner Re⸗ chenſtube in Duͤſſeldorf. Dort erwarb ſich der junge Menſch, durch Treue, durch Redlichkeit, Fleiß und Einſicht das unbegrenzte Vertrauen Falmers, und endlich wurde ihm in dem großen und geſchaͤftevollen Hauſe, mit Falmers Toch⸗ ter, die er heirathete, das Buͤrgerrecht zu Duͤſ⸗ ſeldorf zu Theil.
So erhoben ſich dieſe beyden Soͤhne durch eigenes Verdienſt empor; doch wohlverſorgt,


