Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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Reinbeck, forſchte und pruͤfte unaufhoͤrlich⸗ ſuchte ſich nebenher auslaͤndiſche Sprachkenntniſſe zu erwerben, und lernte noch als Landprediger durch ſich ſelbſt das Franzoͤſiſche. Bis zu ſeinem Tode waren Schrifterklaͤrung und Naturbeobach⸗ tung ſein Studium, in welchem er mit Schar fſinn noch immer Fortſchritte machte. Noch auf ſeinem Sterbebette las der ſechsundſiebzigjaͤhrige Greis eine der neueſten theologiſchen Schriften, Dr. Heumanns Erklaͤrung des Briefes an die Heb⸗ raͤer. Strenge Ordnung, Sparſamkeit, Froͤm⸗ migkeit wohnten in ſeinem Hauſe. An den Win⸗ terabenden hielt er mit ſeiner Familie und ſeinen Hausgenoſſen Betſtunden. Er betrachtete ſolche gemeinſchaftliche Erweckungen eines frommen Sinnes als wahre Pflicht chriſtlicher Hausvaͤter. In ſeine Buͤcher ſchrieb er: Fidentem nescit deseruisse Deus, d. h. Gott verlaͤßt jene nie, die auf ihn Vertrauen ſetzen. Ihm ward die ſel⸗ tene Freude, daß er ſeine Soͤhne noch 17 Jahre als Familienvaͤter wohl verſorgt und von ihnen eine Nachkommenſchaft von 20 Enkeln ſah. Die⸗ ſes Gluͤck nahm er mit aufrichtiger Beſcheidenz heit, ermahnte die Seinigen ſchriftlich und muͤnd⸗ lich zu gleichen Geſinnungen, und warnte ſie, daß ſie die Welt nicht zu lieb gewinnen moͤch⸗