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aufzufinden, ſo muß man ihn entſchuldigen, wenn er die Gedanken Anderer zu ſeinem ei⸗ genen Gebrauche und Vortheile anwendet. Doch ich finde, daß ich unvermerkt auf die Rechte der Schriftſteller gekommen bin, und ſo wollen wir zu unſerem Gegenſtande zuruͤckkehren. 1
Ein Schauſpieler kann, wenn er, der Natur den Spiegel vorhaͤlt,“ durch ſeine Kuͤn⸗ ſte ihn ſo drehn und wenden, daß er den Ge⸗ genſtand in jeder beliebigen Geſtalt darſtellt, ja, er kann ſogar eine Karikatur liefern, wo der Verfaſſer nur ein Bild zu geben be⸗ abſichtigte: er kann es mit ſeinem Athem ver⸗ wiſchen, mit ſeinen ſchmuzigen Fingern ver⸗ unreinigen, ſo daß der Gegenſtand durch das Glas, worin er geſehn wird, eine von ſeinem natuͤrlichen Anſehen ganz verſchiedene Geſtalt erhaͤlt. Gerade heraus geſagt, mein Freund, hat ein Schauſpieler das Recht, ſeinen Schrift⸗ ſteller, ſobald er glaubt, daß dieſer ſich nicht gehoͤrig deutlich ausgeſprochen habe, mit ſei⸗ nem eigenen Witz und ſeinen Talenten beizuſtehn, und ſollte, in dieſem Falle, der


