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vernichten alle Genuͤſſe, woran unſere groͤ⸗ beren Sinne ſonſt Vergnuͤgen fanden. Ich kann mich der Zeit noch erinnern, wo ich vor Lachen uͤber die elende Poſſenreißerei, die naͤr⸗ riſchen Streiche und die unnatuͤrlichen Geſichts⸗ verzerrungen unſerer theatraliſchen Hanswurſte, kaum auf meinem Sitze bleiben konnte, wo mich das Gebruͤll und Toben eines auf dem Ko⸗ thurn daherſchreitenden Helden mit einer ban⸗ gen Bewunderung erfuͤllten und ich mit Ent⸗ zuͤcken an jedem ſeiner Worte hing„waͤhrend er die Leidenſchaften in Stuͤcke— ja in ein⸗ zelne Fetzen zerriß!“— Ich erinnere mich der Zeit, wo der, welcher den Mund am Beſten verzerren, die Augen im Kopfe umherrollen, und ſeinen Koͤrper auf die ſcheußlichſte Art verdrehen konnte, am ſicherſten auf Beifall rechnen durfte. Doch ach! wie haben die Zeiten, oder vielmehr wie hat der Geſchmack ſich geaͤn⸗ dert! Ich kann itzt mit dem ernſthafteſten Geſichte daſitzen und ohne zu laͤcheln allem die⸗
*) S. Hamlets Rath an die Schauſpieler, im dritten Aufzuge des Stuͤckes. Sp.


