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heit. Auf einmal kam ihm jedoch der Gedanke in den Sinn, ſo weiter zu wandeln, wie er angefan⸗ gen hatte; daß, da ſein Werk vermiſchten Inhalts und fuͤr verſchiedenartige Stimmungen geſchrieben ſey, man nicht fuͤglich erwarten koͤnne, Jemand werde mit dem Ganzen durchaus zufrieden ſeyn; daß aber, wenn es nur etwas fuͤr jeden Leſer enthielte, ſein Zweck vollkommen erreicht ſeyn wuͤrde*). Es giebt nur wenige Gaͤſte, welche ſich mit gleicher Vorliebe fuͤr jedes Gericht an einen mit verſchiede⸗ nen Speiſen beſetzten Tiſch niederlaſſen. Einer hat, als ein wohlerzogener Mann, einen Abſcheu vor Schweinbraten; einem Zweiten ſind alle Curry's oder geroͤſtetes und gepfeffertes Fleiſch**) in den Tod zuwider; ein Dritter kann den veralteten Ge⸗ ruch von Wildpret oder wildem Gefluͤgel nicht lei⸗ den, und ein Vierter, der einen wahrhaft maͤnnli⸗ chen Magen hat, blickt mit großer Verachtung auf alle die Leckerbiſſen, welche hie und da fuͤr die Damen aufgetiſcht werden. So giebt es keine Speiſe, welche nicht Dem oder Jenem zuwider waͤre, und doch kommt bei dieſen verſchiedenartigen Geſchmaͤcken ſel⸗ ten ein Gericht von dem Tiſche, ohne daß nicht Einer oder der Andere von den Gaͤſten es gekoſtet und gut gefunden haͤtte. G
Bei dieſen Ruͤckſichten wagt nun der Verfaſſer, in dieſem zweiten Bande eben ſo ein Gemiſch auf⸗ zutragen, wie in dem erſten, wobei er nur ganz einfach den Leſer erſucht, ſich, wenn er hie und da
etwas finden ſollte, was ihm gefaͤllt, verſichert zu
*) Wir können uns nicht enthalten, dieſe Stelle einem gewiſſen vorlauten Deutſchen Kritiker zu empfehlen, der vor einiger Zeit in einem Süddeutſchen Blatte Irving's geiſtreiche Arbeiten, ſehr anſtändig, Flickwerk genannt hat. Ueberſ.
*) a devil, wie es in der Engliſchen Küchenſprache beißt. Ueberſ. 4


