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halten, daß dieß ausdruͤcklich fuͤr verſtaͤndige Leſer, wie er einer iſt, geſchrieben worden, ihn aber bit⸗ tet, wenn er etwas findet, das ihm nicht anſteht, es als einen von denjenigen Abſchnitten hingehen zu laſſen, welche der Verfaſſer fuͤr Leſer von weniger feinem Geſchmacke hat ſchreiben muͤſſen.
Doch, reden wir ernſthaft— der Verfaſſer iſt ſich der zahlreichen Fehler und Unvollkommenheiten ſeines Werkes vollkommen bewußt, und weiß ſehr wohl, wie wenig er in den Kuͤnſten der Schrift⸗ ſtellerei bewandert und erfahren iſt. Auch macht das Mißtrauen, welches aus ſeiner beſondern Lage ent⸗ ſpringt, daß dieſe Fehler noch ſtaͤrker hervortreten. Er ſchreibt in einem fremden Lande, und erſcheint vor einem Publikum, das er, von ſeiner Kindheit
an, mit dem tiefſten Gefuͤhle der Ehrfurcht und
Ehrerbietung betrachten gelernt hat. Er wuͤnſcht auf das angelegentlichſte, deſſen Beifall zu verdienen, fin⸗ det aber, daß alle dieſe Angelegentlichkeit ſeine Kraͤfte laͤhmt, und ihn der Leichtigkeit und des Zutrauens beraubt, welche noͤthig ſind, um ſich mit Erfolg an⸗ zuſtrengen. Nichts deſtoweniger veranlaßt ihn die Guͤte, mit der man ihn behandelt, fortzufahren, in der Hoffnung, daß er nach und nach feſten Fuß zu faſſen lernen werde, und ſo geht er immer weiter, hald dreiſt, halb ſchuͤchtern, erſtaunt uͤber ſein Gluͤck und verwundert uͤber ſeine Verwegenheit.
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Gedruckt bei A. W. Schade in Berlin.
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