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Ganze ſcheint beinahe wie mit theatraliſcher Kunſt ſo eingerichtet, als ob es einen tiefen Eindruck auf den Beſchauer hervorbringen ſollte. Hier war der Anfang und das Ende menſchlichen Prunkes und menſchlicher Macht deutlich zu ſehen: hier war, buch⸗ ſtaͤblich, nur ein Schritt vom Throne bis zum Grabe. Iſt es nicht, als ob dieſe unzuſammenhangenden Denkmale bloß deswegen zuſammengeſtellt waͤren, um der noch lebenden Groͤße eine Lehre zu geben?— um ihr, ſelbſt in dem Augenblicke ihres ſtolzeſten Selbſtgefuͤhls, zu zeigen, wie bald die Nichtachtung und Geringſchaͤtzung auch ihr zu Theil werde, wie bald ſie die Krone, welche ihre Stirn umgiebt, zu⸗ ruͤcklaſſen, ſich in den Staub und die Erniedri⸗ gung des Grabes dahinlegen, und von den Ge⸗ meinſten aus der Menge mit Fuͤßen treten laſ⸗ ſen muß. Denn ſeltſamerweiſe iſt ſelbſt das Grab hier nicht mehr ein Heiligthum. Es liegt ein em⸗ poͤrender leichter Sinn in einigen Gemuͤthern, wel⸗ cher ſie mit erhabenen und heiligen Dingen ihr Spiel treiben laͤßt; und es giebt niedrige Seelen, welche ſich fuͤr die veraͤchtliche Huldigung und die kriechende Unterwuͤrfigkeit, die ſie den Lebenden be⸗ zeigen, an den erlauchten Todten zu raͤchen ſuchen.
hann Baliol, den König von Schottland, beſtegt, von Srone mit nach London brachte, und in der Abtei aufbewahren ließ.


