Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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4.

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Jemanden verſetzt. Die Abendſchatten verdunkelten ſich allmaͤhlig um mich her; die Denkmale uͤberzo⸗ gen ſich mit einer immer dunkelern Faͤrbung, und der entfernte abermalige Ton der Glocke deutete den ſchwindenden Tag an.

Ich ſtand auf und ſchickte mich an, die Abtei zu verlaſſen. Als ich die Stufen hinabſtieg, welche in das eigentliche Schiff des Gebaͤudes fuͤhren, fie⸗ len meine Augen auf den Schrein Eduard's des Bekenners, und ich ſtieg die kleine Treppe hinan, welche zu demſelben fuͤhrt, um von dort aus eines allgemeinen Ueberblicks uͤber dieſe Wildniß von Graͤ⸗ bern zu genießen.

Der Schrein ſteht auf einer Art von Platform, und dicht darum her ſind die Graͤber mehrerer Ko⸗ nige und Koͤniginnen. Von dieſer Hoͤhe blickt das Auge, zwiſchen Pfeilern und Grabtrophaͤen hindurch, auf die Kapellen und die Raͤume hinunter, die mit Graͤbern angefuͤllt ſind, wo Krieger, Praͤlaten, Hof⸗ leute und Staatsmaͤnner in ihrenBetten der Dun⸗ kelheit ruhig ſchlummern. Dicht neben mir ſtand der große Kroͤnungsſtuhl, der in dem barbariſchen Geſchmack eines entfernten und Gothiſchen Zeital⸗ ters, roh aus Eichenholz geſchnitzt iſt*). Das

*) Es iſt eigentlich der Krönungsſtuhl der Schotti⸗ ſchen Könige, den Eduard I. im J. 1297, nachdem er Jo⸗