Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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ſie in ſeinen gewaltigen Gewoͤlben an, verbreiten ihre erhabenen Harmonien durch dieſe Hoͤhlen des Todes, und machen das ſtille Grab klangreich! Itzt ſteigen dieſe Toͤne in triumphirendem Zuſtroͤ⸗ men, erheben ihre wohlzuſammenſtimmenden Laute immer hoͤher und hoͤher, und thuͤrmen Ton auf Ton. Itzt hoͤren ſie auf, und die ſanften Stimmen der Chorſaͤnger vereinigen ſich zu lieblichen Wellen der Melodie; ſie ſteigen empor und ſchwirren an der Decke hin, und ſcheinen in dieſen hohen Ge⸗ woͤlben wie die reinen Luͤfte des Himmels umherzu⸗ ſpielen. Und abermals erhebt die Orgel ihren alles durchdringenden Donner, draͤngt die Luft zum Klange zuſammen, und waͤlzt ihn fort auf die Seele. Welche langgezogenen Halte! welche feierlich dahinſtroͤmenden Wohllaute! Itzt wird ſie immer kraͤftiger und maͤchtiger; ſie erfuͤllt das ge⸗ waltige Gebaͤude, und ſcheint die Mauern zerreißen zu wollen; das Ohr wird betaͤubt die Sinne ſind uͤberwaͤltigt. Und itzt ſchwingt ſie ſich in vol⸗ lem Jubelton empor erhebt ſich von der Erde zum Himmel die Seele ſelbſt ſcheint, davon ge⸗ tragen auf dieſer reißenden Flut des Wohllauts, himmelan zu eilen! 3

Ich ſaß eine Zeitlang da, in die Art von Nachdenken verloren, in welche eine Muſik ſehr oft