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Stein ſcheint, durch die geſchickte Arbeit des Mei⸗ ſels, ſeine ganze Schwere und Dichtigkeit verloren zu haben, wie durch Zauberkraft frei da zu hangen, und die reich verzierte Decke mit der wunderbaren Regelmaͤßigkeit und luftigen Sicherheit eines Spinn⸗ gewebes ausgefuͤhrt zu ſeyn.
An den Seiten der Kapelle ſind die hohen Kirch⸗ ſtuͤhle der Ritter vom Bathorden, ſehr reich aus Eichenholz, obgleich mit den abenteuerlichen Verzie⸗ rungen der Gothiſchen Architectur, geſchnitzt. Oben auf den Kirchſtuͤhlen ſind die Helme und Helmzierden der Ritter, mit ihren Scherpen und Schwertern, angebracht, und uͤber dieſen hangen ihre Banner mit den Wappen in Farben darin, wobei das Gold, Purpur und Hochroth gegen die alte graue Bildhauerarbeit der Decke ſonderbar abſticht. Mit⸗
ten in dieſem großen Mauſoleum ſteht das Grab
ſeines Stifters, mit ſeinem Bilde und dem ſeiner Gemahlin, Beide auf einem prachtvollen Grabe aus⸗ geſtreckt liegend vorgeſtellt; das Ganze iſt von einem herrlich gearbeiteten metallenen Gitter umgeben.
Es liegt eine traurige Starrheit in dieſer Pracht; dieſer ſeltſamen Miſchung von Graͤbern und Sieges⸗ zeichen, dieſen Sinnbildern des lebenden und aufſtre⸗ benden Ehrgeizes dicht neben Denkmalen, welche den Staub und die Vergeſſenheit andeuten, worin
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