Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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ſtillen Tage bis in die Spitze des Hauptmaſtes hinaufzuklettern, und Tagelang auf den ruhigen Spiegel des ſommerlichen Meeres hinabzuſchauen; die Gruppen goldener Wolken zu betrachten, die ſo eben uͤber den Horizont emporſtiegen, mir einzubil⸗ den, daß ſie ein Feenkoͤnigreich waͤren, und ſie mit Geſchoͤpfen meiner Einbildungskraft zu bevölkern; die ſanft ſich kraͤuſelnden Wellen zu beobachten, wie ſie ſilbern dahinrollen, als ob ſie an dieſen gluͤcklichen Kuͤſten ſich verlieren wollten.

Es war ein angenehmes, gemiſchtes Gefuͤhl der Sicherheit und der Furcht, mit welchem ich von meiner ſchwindelnden Hoͤhe auf die Ungeheuer des Meeres und ihre unbehuͤlflichen Spruͤnge hinab: blickte. Schaaren von Meerſchweinen tummelten ſich um das Hintertheil des Schiffes, der Nord⸗ kaper erhob ſich in ſeiner gewaltigen Maſſe lang⸗ ſam uͤber die Oberflaͤche des Meeres, und der raubgierige Hay ſchoß wie eine Erſcheinung pfeil⸗ ſchnell durch die blauen Gewaͤſſer. Meine Einbil⸗ dungskraft ſtellte mir Alles vor, was ich von dem Waſſerreiche unter mir je gehoͤrt oder geleſen hatte: von den beſchuppten Heerden, welche ſeine boden⸗ loſen Tiefen bewohnen, von den geſtaltloſen Unge⸗ heuern, welche in dem Grunde der Erde hauſen, und von allen den geſpenſtiſchen Weſen, welche in