Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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Dieß waren wenigſtens meine Gefuͤhle. Als ich den letzten blauen Streifen meines Vaterlandes wie eine Wolke am Horizonte verſchwinden ſah, ſchien es mir, als ob ich Ein Buch der Welt mit ſeinem Inhalte zugeſchlagen, und nun Zeit zum Nachden⸗ ken haͤtte, bis ich das Andere geöffnet. Dazu kam, daß vor meinen Blicken das Land verſchwunden war, welches das Theuerſte, was es im Leben fuͤr mich gab, in ſich ſchloß: welche Veraͤnderungen konnten ſich in ihm ereignen, welche Umwandlungen in mir ſelbſt, ehe ich es wieder beſuchte! Wer kann ſagen, wenn er ſich auf die Wanderſchaft begiebt, wohin die ungewiſſen Fluthen des Daſeyns ihn ver⸗ ſchlagen werden, wann er zuruͤckkehren, oder ob es ihm je beſchieden werden wird, den Schauplatz ſeiner Kindheit wieder zu ſehen?

Ich habe zwar geſagt, daß auf der See Alles eine große Leere ſey: ich muß jedoch dieſen Ausdruck verbeſſern. Fuͤr Denjenigen, der am lichten Tage traͤumen kann, und ſich gern in Nachdenken verliert, gewaͤhrt eine Seereiſe eine Menge von Gegenſtaͤn⸗ den des Nachdenkens; aber dieß ſind die Wunder⸗ werke des Meeres und der Luft, die das Gemuͤth von den Gegenſtaͤnden des Weltlebens abziehen. Ich fand immer großes Vergnuͤgen daran, mich uͤber das Gelaͤnder des Verdecks zu legen, oder an einem