Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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dern ſchlentern, und bald von den Darſtellungen der Schoͤnheit, bald von den Verzerrungen der Ka⸗ rikatur, zuweilen auch von der Lieblichkeit einer Landſchaft angezogen werden. Da es unter den neuen Reiſenden Mode iſt, mit dem Bleiſtift in der Hand zu reiſen, und Mappen mit Skizzen nach Hauſe zu bringen, ſo will auch Ich einige, zur Un⸗ terhaltung meiner Freunde, entwerfen. Wenn ich in⸗ deſſen die Andeutungen und Bemerkungen betrachte, die ich zu dem Ende aufgezeichnet habe, ſo erſchrecke ich beinahe, wenn ich ſehe, wie mich meine unnuͤtze Laune von den großen Gegenſtaͤnden abgeleitet hat, welche jeder regelmaͤßige Reiſende, der ein Buch ſchreiben will, zu ſtudiren pflegt. Ich fuͤrchte, ich werde eben ſo wenig Befriedigung gewaͤhren, als jener ungluͤckliche Landſchaftsmaler, der auf dem feſten Lande reiſ'te, aber, den Eingebungen ſeiner umherſchweifenden Luſt folgend, lauter Anſichten von Winkeln und Ecken und abgelegenen Orten aufgenom⸗ men hatte. Sein Skizzenbuch war daher voll Huͤtten, und Gegenden, und unbekannten Truͤmmern, aber er hatte weder St. Peter, noch das Coloſſeum, weder den Waſſerfall von Terni, noch den Meerbu⸗ ſen von Neapel gezeichnet, und nicht einen einzigen Gletſcher oder Vulkan in ſeiner ganzen Sammlung.