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lich, als der Schatten eines großen, vorzuͤglich des großen Mannes einer Stadt. Allein ich war begierig, die großen Maͤnner von Europa kennen zu lernen, denn ich hatte in den Werken mehrerer Weltweiſen geleſen, daß in Amerika alle Thiere, den Menſchen nicht ausgenommen, ausarteten. Ein großer Mann aus Europa muß, dachte ich mir alſo, einen großen Mann aus Amerika eben ſo ſehr an Groͤße uͤber⸗ treffen, als eine der Alpenſpitzen eine Anhoͤhe am Hudſon; und dieſe Anſicht befeſtigte ſich noch in mir, wenn ich die verhaͤltnißmaͤßige Wichtigkeit und die wachſende Groͤße mehrerer Engliſchen Reiſenden betrachtete, wenn ſie zu uns kamen, da ſie ge⸗ wiß in ihrem Vaterlande ſehr kleine Leute waren. Ich will, dachte ich bei mir, dieß Land der Wun⸗ der beſuchen, um doch das Rieſengeſchlecht kennen zu lernen, das in mir ſo ausgeartet iſt.
Zu meinem Gluͤck oder zu meinem Ungluͤck habe ich dieſe Neigung zum Herumſtreifen befriedigen koͤnnen. Ich habe mehrere Laͤnder durchwandert, und bin Zeuge mancher Wechſelbegebenheiten des Lebens geweſen. Ich kann nicht behaupten, daß ich ſie mit dem Auge eines Philoſophen betrachtet habe, ſondern eher mit dem muͤſſigen Blicke, mit welchem die beſcheidenen Liebhaber des Maleriſchen von dem Fenſter eines Kupferſtichladens zu dem an⸗


