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den Uebrigen wurde ſchlimm bei dem Gedanken, mit einem Geſpenſt geſpeiſet zu haben. Einige meinten, es waͤre der beruͤchtigte wilde Jaͤger geweſen. Andre ſprachen von Berggeiſtern, Waldteufeln, und andern uͤdernatuͤrlichen Weſen, wovon die armen Leute in Teutſchland ſeit undenklichen Zeiten ſo viel haben lei⸗ den muͤſſen. Ein armer Verwandter wagte es, die Meinung zu aͤußern, der junge Ritter haͤtte mit dieſem Scherze ſeine Verpflichtung aufheben wollen, und dieſer truͤbſelige Einfall ſchien ihnen bei einem ſo ſchwermuͤthigen Manne ganz natuͤrlich zu ſein. Dieſe Aeußerung erregte jedoch den Unwillen aller Anwefenden, und beſonders des Freiherrn, der den Mann nicht viel anders, als einen Unglaͤubigen be⸗ trachtete, und dieſer war froh, ſeine Ketzerei ſo bald als moͤglich abſchwoͤren und ſich zu der Meinung der wahren Glaͤubigen bequemen zu koͤnnen. Alle Zweifel aber, die man vielleicht noch hegen mochte, wurden voͤllig beſiegt, als am folgenden Tage eine foͤrmliche Botſchaft eintraf, welche die Nachricht beſtaͤtigte, daß der junge Graf ermordet und in der Domtirche zu Wirzburg begraben worden waͤre. Es laͤßt ſich denken, welches Schrecken dieſe „Nachricht im Schloſſe verbreitete. Der Freiherr verſchloß ſich in ſein Zimmer. Die Gaͤſte, welche ge⸗ kommen waren, ſich mit ihm zu freuen, konnten nicht daran denken, ihn in ſeiner Truͤbſal zu verlaſſen. Sie gingen durch die Burghoͤfe, oder ſtellten ſich im


