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Sie kuͤrzten ſich den Weg durch Erinnerungen an die Ereigniſſe und Abenteuer ihres Kriegerlebens, aber dem Grafen begegnete es zuweilen, ein wenig langweilig zu werden, wenn er von den geruͤhmten Reizen ſeiner Braut, und von der Gluͤckſeligkeit ſprach, die ihn erwartete.
So kamen ſie in eine der einſamſten und wal⸗ digſten Gegenden des Odenwaldes. Die teutſchen Waͤlder waren bekanntlich immer ſo ſehr von Raͤu⸗ bern beunruhigt, als die teutſchen Schloͤſſer von Ge⸗ ſpenſtern, und jene waren um dieſe Zeit, wo Schwaͤr⸗ me verabſchiedeter Kriegsleute das Land durchſtreif⸗ ten, beſonders zahlreich. Kein Wunder daher, daß unſre Reiter im Dickig des Waldes von einer Raͤu⸗ berhorde angeſallen wurden. Sie wehrten ſich tapfer, waren aber beinahe uͤbermannt, als des Grafen Ge⸗ folge zu ihrem Beiſtande herbei kam. Die Raͤuber flohen bei dieſem Anblicke, der Graf war jedoch be⸗ reits toͤdtlich verwundet worden. Man brachte ihn langſam und ſorgfaͤltig nach Wirzburg zuruͤck, und
rief einen Moͤnch aus einem benachbarten Kloſter her⸗
bei, der wegen ſeiner Geſchicklichkeit, Leib und Seele zu bedienen, beruͤhmt war; aber die Haͤlfte ſeiner Geſchicklichkeit war uͤberfluͤſſig, und die Augenblicke des ungluͤcklichen Grafen waren gezaͤhlt.
Der Sterbende bat ſeinen Freund, ſich ſogleich auf das Schloß Landſchort zu begeben, und zu er⸗ zaͤhlen, wodurch ihm die Erfuͤllung ſeiner Zuſage


