da er mehre Buͤcher von Anfang bis zu Ende ge⸗ leſen hatte, und Cotton Mather's Geſchichte der Hexerei in Neu⸗England vollkommen inne hat⸗ te, woran er, beilaͤufig geſagt, ſteif und feſt glaubte.
Er war in der That eine ſeltſame Miſchung von etwas Verſchlagenheit und einfaͤltiger Leichtglaͤubig⸗ keit, Seine Gier nach dem Wunderbaren war eben ſo außerordentlich, als die Kraft, womit er es ver⸗ daute, und beide waren waͤhrend ſeines Aufenthaltes in dem bezauberten Gebiete gewachſen. Kein Maͤhr⸗ chen war zu plump, zu ungeheuer fuͤr ſeinen geraͤu⸗ migen Magen, das er nicht leicht verſchlungen haͤtte. Nachmittags nach der Schulſtunde machte er ſich oft die Freude, ſich auf dem uͤppigen Kleefelde auszuſtrek⸗ ken, am Ufer des Baͤchleins, das neben ſeinem Schulhauſe hinab rieſelte, und dann in Mather's furchtbare Geſchichten ſich zu vertiefen, bis beim an⸗ brechenden Abenddunkel die Buchſtaben wie ein Nebel vor ſeinen Augen ſchwammen. Ging er dann durch Sumpf und Strom und fruchtbare Waldung zu dem Meierhofe, wo er gerade ſeinen Wohnſitz hatte, ſo reg⸗ te jeder Laut in dieſer bezauberten Stunde ſeine Fanta⸗ ſie auf; der Klageton des Uipp⸗pur⸗will*) vom Ge⸗ birge, das vorbedeutende Geſchrei der Baumkrote, der Botinn des Sturmes; der furchtbare Ruf der
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*) Ein Vogel, der nur in der Nacht ſich hören läßt, und von dem Tone ſeines Rufes den Nahmen hat.
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