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ſchaft, womit er in ſeinem kleinen Reiche, der Schu⸗ le, waltete, bei Seite, und wurde zum Verwundern freundlich und einſchmeichelnd. In den Augen der Muͤtter fand er Gnade, wenn er die Kinder, zumahl die Juͤngſten, verhaͤtſchelte, und dem kuͤhnen Loͤwen gleich, der zuweilen ſo großmuͤthig das Lamm haͤlt, ſaß er oft mit einem Kinde ſtundenlang auf dem Knie und ſtieß mit dem Fuße an eine Wiege. Außer ſeinen andern Berufgeſchaͤften, war er Singmeiſter der umgegend, und mancher blanke Schilling wurde fuͤr den Unterricht im Pſalmenſin⸗ gen eingeſtrichen. Er bildete ſich nicht wenig ein, wenn 1 er an Sonntagen mit einer Anzahl erleſener Saͤnger ſeinen Platz dem Chore gegenuͤber nahm, wo er nach ſeiner Meinung einen vollſtaͤndigen Sieg uͤber den Pfarrer davon trug. So viel iſt gewiß, ſeine Stimme uͤberſchrie jede andre in der Verſammlung, und man hoͤrt in dieſer Kirche noch ganz eigene Be⸗ * belaute, die man eine Viertelſtunde weit, auf der 8. aandern Seite des Muͤhlenteiches, an einem ſtillen Sonntagmorgen vernimmt, und fuͤr rechtmaͤßige Ab⸗ koͤmmlinge aus Ichabod Kranich's Naſe haͤlt. So konnte es, durch verſchiedene Mittelchen, die zu den ſinnreichen Bemuͤhungen gehoͤren, welche man ge⸗ woͤhnlich ſo oder ſo nennt, dem wuͤrdigen Schul⸗ mann gelingen, ſich leidlich durchzuhelfen, und wer nicht wußte, was es mit Kopfarbeit zu ſagen hat, meinte, er muͤßte ſich ungemein wohl befinden.


